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Das Bündnis "Wir sind die Zukunft" (WsdZ) hat 2016 intern begonnen, eine Standortbestimmung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) in München...

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Am 22. März fand der Fachtag „Strukturprinzipien der Offenen Kinder- und Jugendarbeit: Form, Fundament oder Fleißaufgabe“ statt. Im Nachgang wurde...

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Die Jugendarbeit plant eine ganze Reihe von Maßnahmen und Aktionen zur Bundestagswahl am 24. September, um vor allem jugendpolitische Themen auf die...

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Rahmenkonzeption Offene Kinder- und Jugendarbeit in München

Eine neue Rahmenkonzeption für die Offenen Kinder- und Jugendarbeit in München


In der Geschichte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in München gab es immer wieder Phasen, die eine Positionierung des Arbeitsfeldes notwendig machten. Eine erste Fundstelle dafür sind die „Richtlinien für Freizeitpädagogik in Münchner Freizeitstätten“ aus dem Jahr 1972. In diesen wurde u.a. das Ziel der emanzipatorischen Jugendarbeit beschrieben. 
1995 wurde ein Rahmenkonzept „Offene Kinder- und Jugendarbeit, Offene Arbeit mit Mädchen und Jungen“ vorgelegt. Grundlage war die Umsetzung neuer handlungsleitender Orientierungen, u.a. durch das Kinder- und Jugendhilfegesetz.

Im Jahr 2008 ergab sich die Notwendigkeit, die inhaltliche Orientierung des Feldes in einer neuen Konzeption zu fassen. Gründe dafür waren, dass das Feld der Einrichtungen sich zahlenmäßig vergrößert und inhaltlich ausdifferenziert hat sowie die heutigen Lebenslagen der Kinder und Jugendlichen, Mädchen und Jungen deutlichen gesellschaftlichen Veränderungen unterworfen sind.

Die Anforderungen an das Feld und seine perspektivische Ausrichtung sollten deshalb neu formuliert und so ein gemeinsamer Rahmen für 137 geförderte Einrichtungen und Träger in diesem Feld gefunden werden. Nach über zwei Jahren gemeinsamem Arbeitsprozess liegt die neue Rahmenkonzeption nun vor. Sie soll den Orientierungsrahmen für dieses Arbeitsfeld in München bilden.

Karl-Heinz Hummel
Stadtjugendamt