Aktuelles

Das Aktionsbündnis „Wir sind die Zukunft“ (Münchner Trichter, Fachforum Freizeitstätten und Kreisjugendring München-Stadt) plant für 2018 eine...

mehr lesen...

„Es geht nur gemeinsam“ – Dies war Motto und Ergebnis des Fachtags des Netzwerks Ganztagsbildung am 21. Juni im Feierwerk München

mehr lesen...

Das Bündnis "Wir sind die Zukunft" (WsdZ) hat 2016 intern begonnen, eine Standortbestimmung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) in München...

mehr lesen...

Fachtagung am 24. Mai 2011

Bericht über die dritte Fachtagung zum neuen Rahmenkonzept für die offene Kinder- und Jugend(kultur)arbeit in München

Das Arbeitsfeld hat sich entwickelt. Heraus kam ein kompaktes Rahmenkonzept, das die Vielstimmigkeit und Vielfältigkeit des Bereiches klar und selbstbewusst bündelt. Es ist eine Momentaufnahme der offenen Kinder- und Jugendarbeit in München. Für die Weiterarbeit steht die Ampel auf grün.


Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am 24. Mai über 100 Aktive der offenen Kinder- und Jugendarbeit, um das Ergebnis zu feiern.

Am Vormittag wurde im Kinder- und Jugendhilfeausschuss über das neue Rahmenkonzept der offenen Kinder- und Jugendarbeit beraten und abgestimmt. Die Stadträtinnen und Stadträte sprachen ihre Anerkennung aus und verabschiedeten das Konzept einstimmig. 

Mit diesen Eindrücken eröffnete die Jugendamtsleiterin Dr. Maria Kurz-Adam voller Enthusiasmus die Fachtagung im Feierwerk. Karl-Heinz Hummel erinnerte an den Prozess und die Stationen der Konzeptentwicklung am Beispiel des Seitenumfangs der verschiedenen Versionen. Dabei sei es gelungen, die verschiedenen Felder dieses Arbeitsbereiches zu integrieren, ohne die Unterschiede zu nivellieren. Kinder und Jugendliche wurden ebenso als Expert/inn/en hinzugezogen. Prof. Dr. Richard Münchmeier betonte, dass das Konzept eine Neupositionierung des Potenzials sei, über das die Mitarbeitenden in diesem Feld verfügten und keine neue Erfindung. 

Mirja Buschmann 
von der TU Dortmund referierte den aktuellen Forschungsstand in diesem Arbeitsbereich. Sie stellte fest, dass die Studien selten aufeinander bezogen seien, oft nur einen lokalen Aussagebereich hätten und der theoretische Unterbau oft sehr dünn sei. (Mehr...)

Die Moderatorin Ursula Nisser bat alle Anwesenden um ein Meinungsbild und wollte wissen, ob sie am Konzept weiterarbeiten oder es erst einmal auf sich beruhen lassen wollen. Dafür hatten alle Anwesenden rote und grüne Stimmkarten bekommen. Der Saal war voller grüner Karten. Mit diesem beeindruckenden Ergebnis startete die Diskussion über die nächsten Schritte. Von inhaltlichen Fragen, wie, welche Themen als nächstes zu bearbeiten sind, bis hin zu Fragen zur Evaluation diskutierten die Anwesenden eine breite Palette. Dr. Kurz-Adam bot an, sich in einem Jahr wieder zu treffen.

Das Jugendamt lud die Beteiligten zu einem schmackhaften Büfett, bei angenehmer Musik der GipsyPogos ein und rundete so die Veranstaltung kulinarisch und atmosphärisch ab.

Martina Ortner, Münchner Trichter