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Auszeichnung "Offen für ALLE"

Am 29. November 2016 wurden sieben weitere Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit mit dem Siegel „Offen für ALLE" ausgezeichnet.

Bereits 2015 haben sich die ersten fünf Einrichtungen der OKJA auf den Weg gemacht. Sie öffneten ihre Räume, Angebote und Maßnahmen für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender und setzten ein sichtbares Zeichen nach außen. Diesem Beispiel sind 2016 weitere sieben Einrichtungen gefolgt.
Am 29. November zeichnete Stadträtin Jutta Koller in Vertretung von Oberbürgermeister Dieter Reiter das Café Netzwerk, das Laimer Jugendzentrum, den Kinder- und Jugendtreff 2Club, die  Glockenbachwerkstatt, die Freizeitstätte Neuland, die Freizeitstätte KistE und IMAL - International Munich Art Lab aus. Sie erfüllen die Standards einer LGBT*-freundlichen Einrichtung und tragen nun das Siegel „Offen für ALLE – hetero, schwul, lesbisch, bi, trans“.

Laut der Münchner Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen kann davon  ausgegangen werden, dass 5 bis 10 Prozent der Bevölkerung eine schwule oder lesbische Identität besitzen. In München wurde im Jahr 2011 von einer Zahl von 15.000 bis 35.000 jungen Schwulen und Lesben bis 25 Jahre ausgegangen.

Die Studie „Es gibt noch viel zu tun“ der Landeshauptstadt München aus dem Jahr 2010/11 zur Lebenssituation lesbischer,schwuler und transgender Kinder, Jugendlicher und Eltern ergab, dass für diese Vielzahl von jungen Menschen immer noch belastende Rahmenbedingungen gelten. Gerade im
Jugendbereich sind diskriminierende und ausgrenzende Haltungen sehr verbreitet und homosexuellen-feindliche Situationen an jugendspezifischen Orten häufig an der Tagesordnung. Weiter wurde sichtbar, dass Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe wenig Fachwissen über die Situation dieser Jugendlichen haben und kein ausreichendes Unterstützungsangebot besteht. Auch deshalb stehen den Jugendlichen die Peer-Group, die Eltern, aber auch das professionelle Hilfe-System nur eingeschränkt zur Verfügung.
So ist für viele dieser Jugendlichen das Coming-out und somit das Aufbauen einer offen gelebten Identität immer noch schwierig und von zusätzlichen Belastungen geprägt.

Das Aktionsbündnis „Wir sind die Zukunft“, Zusammenschluss von Kreisjugendring München-Stadt, Münchner Trichter und Fachforum Freizeitstätten, hat die Erkenntnisse der Studie als Handlungsauftrag
angenommen und eine Rahmenkonzeption zur Arbeit mit lesbisch, schwulen und transgender Jugendlichen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) sowie die Zertifizierung „Offen für ALLE“ erarbeitet.

* LGBT: Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender – international gebräuchliche Abkürzung für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender

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